Gedankenpuzzle KW 3

Momentan ist es gerade wieder etwas ruhiger auf dem Gedankenraumblog und das hat leider nicht die schönsten Gründe. Zum einen liegt es daran, dass ich momentan viele Sachen fürs Studium gleichzeitig erledigen muss, da sich die Deadlines etwas überschneiden und zum anderen, dass ich aufgrund der zahlreichen Studiums To-Do’s einfach nicht wirklich kreativ sein kann. Wenn ich meine Zeit am Schreibtisch abgesessen habe und das Tagesziel erreicht ist, kann ich mich nicht mehr konzentrieren und alles woran ich denken kann ist chillen & schlafen. Also nichts was auch nur annähernd interessant oder bereichernd ist. Daher habe ich mich entschieden, lieber eine kurze verspätete „Neujahrspause“ einzulegen und danach wieder loslegen werde. Es stehen schon Blogposts in der Warteschlange, die nur darauf warten vollendet und veröffentlicht zu werden – darauf freue ich mich schon sehr.

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Das einzige was ich gerade zu berichten habe ist, dass ich gerade das zweite große To-Do fertig gestellt habe und darüber mehr als erfreut und erleichtert zu gleich bin! Jetzt muss ich nur noch nächste Woche zwei Referate halten und danach gibt es für mich erstmal keine nervige und kurzfristige Deadline mehr, sodass ich selbst entscheiden kann, wann ich etwas erledige und wann ich mir Zeit für mich nehmen kann. Auch wenn die Seminararbeit gar nicht so schlimm war – sie hat mir auch irgendwie etwas Spaß gemacht – bin ich froh sie fertig zu haben. Auch wenn ich jetzt glaube, dass ich den Film „Das fünfte Element“ so schnell nicht mehr ansehen möchte, denn ich habe meine Seminararbeit über die Musik im Film geschrieben und habe dazu auch einiges an Filmmusiktheorie aufgearbeitet.

Jetzt werde ich mich erstmal kurz entspannen, bevor ich dann die Referate finalisieren werde. Aber die Freiheit oder besser gesagt meine Selbstbestimmung rückt in greifbare Nähe! Ich freue mich schon so auf den Februar und plane schon einen kleinen Trip, um einfach mal von all dem Abstand zu bekommen.

Was für Orte würdet ihr für einen kleinen Trip empfehlen? Habt ihr auch schon einen für die nächsten Wochen geplant?

Ich erkläre dieses Jahr zum Jahr der Selbstbestimmung

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Ich habe im Dezember meine erste Blogparade gestartet Ich erkläre dieses Jahr zum Jahr (des)… , in der ich dazu aufrief in einem Post darüber zu schreiben, was ihr euch für 2017 vorgenommen habt oder welche Wünsche und Ziele ihr habt. Welchen Weg ihr im neuen Jahr gehen möchtet oder was ihr von der eigenen Löffelliste abhaken möchtet.

Auch ich habe mir meine Gedanken über das neue Jahr gemacht, in welche Richtung ich das neue Jahr für mich steuern und gestalten möchte.  In meinem Beitrag Mein Wort für 2017 im Rahmen der Blogparade von Tellyventure, habe ich schon das Wort für 2017 verraten ‚Selbstbestimmung‘. Als ich meinen Jahresrückblick für 2016 geschrieben habe, ist mir beim Revue passieren lassen aufgefallen, dass ich viele Sachen erledigen musste, die ich nicht erledigen wollte, die aber irgendwie nötig waren und ich gezwungen war diese zu tun. Dass ich mich viel unterordnen musste und mich irgendwie gefangen gefühlt habe. Die Last auf meinen Schultern hat mir schwer zu schaffen gemacht und ich war oft eher unglücklich. Ich habe das ganze Jahr versucht mich Richtung Wasseroberfläche zu kämpfen, was mir in manchen Bereichen auch relativ gelungen ist, aber bezüglich Anderen hatte ich mehr das Gefühl, dass mir Steine an die Beine gebunden wurden, sodass ich wieder anfing zum Meeresgrund abzusinken. Aber genau da möchte ich nicht hin, ich möchte an der Wasseroberfläche schwimmen, wie ich schon in meinem ersten Post auf diesem Blog Raus aus der Tiefe berichtet habe.

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Selbstbestimmung ist das Gegenteil von Manipulation, Fremdbestimmung und Unterdrückung. Selbstbestimmung bedeutet die Kontrolle über das eigene Leben zu haben. Und genau das will ich für 2017!

Man sollte meinen, dass man als freier Mensch immer selbstbestimmt lebt, aber das stimmt so nicht ganz. Wir ordnen uns in der heutigen Gesellschaft nur all zu gerne unter und laden uns mit unzähligen Sachen auf, die wir erledigen müssen, was dazu führt, dass wir das Gefühl haben keine Zeit zu haben, wie ich in meinem Post Generation Keine Zeit berichtet habe. Beim Schreiben des Posts kam es schon langsam in mir auf und mit dem Jahresrückblick dann umso mehr. Ich möchte im nächsten Jahr lernen mein Leben mehr selbstbestimmt zu leben. Wieder mehr die Kontrolle übernehmen und meinen Fokus neu setzen und einige Dinge auf meiner Bucketlist abhaken.

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Ich möchte im nächsten Jahr einige Dinge erleben und mich mit Anderen mehr auseinandersetzen. Ich möchte auf jeden Fall nächstes Jahr die Grenzen Deutschlands überqueren und an mindestens zwei Orte reisen, an denen ich vorher noch nie gewesen bin. Ich möchte einfach neue Dinge sehen, neue Sachen erleben und einfach ausbrechen aus meinem Alltag. Ich habe im vergangenen Jahr keinen Urlaub  machen können und hatte auch weder die Zeit noch das nötige Kleingeld, um auch nur kurz zu verreisen. Also möchte ich im nächsten Jahr mein Leben so organisieren, dass ich verreisen kann und seien es nur zwei ganz kurze Wochenendtrips. Egal, Hauptsache ich sehe zwei neue Orte.

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Ich möchte auch mehr darüber bestimmen, was ich außerhalb meiner bezahlten Arbeitszeit oder meiner Studienzeit mache. Da ich ab Mitte Februar keine Kurse mehr besuchen muss und erst im Juni anfangen werde meine Magisterarbeit zu schreiben, habe ich endlich Zeit. Und diese Zeit möchte ich so gestalten, wie ich es möchte. Natürlich muss ich auch arbeiten, aber ich muss lernen mein Arbeits- und Privatleben etwas mehr von einander zu trennen. Denn sonst komme ich nicht wirklich zur Ruhe und kann mich eher weniger auf die Dinge konzentrieren, die ich wirklich tun möchte. Ich möchte mehr Zeit für mich haben. Zeit in der ich wirklich nur Dinge tue, die ich möchte und die mir gut tun. Zeit in der ich mir etwas Gutes tue und daraus etwas schöpfen kann. Einfach selbst dafür sorgen, dass ich glücklich bin.

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Ich möchte mehr sehen, mehr wahrnehmen und meinen Blick erweitern. Ich möchte mir mehr Erinnerungen schaffen, die ich nie vergessen möchte. Ich möchte mehr raus und mit meiner Kamera umherziehen. Ich habe so Lust darauf die Welt quasi aufzusaugen und sie abzulichten und zu zeigen. Meinen Blick auf Dinge zeigen. Meinen Gedanken freien Lauf lassen. Ich möchte mir Zeit generieren, damit ich meinen Blog noch mehr füllen kann. Ich möchte nicht nur den ‚Gedankenraum‘ und die ‚Dunkelkammer‘ mit mehr Leben befüllen, sondern möchte auch das in den Gedankenturm bzw. auf meinem Blog auch neue Räume entstehen können. Räume die wachsen und mehr von mir beherbergen.

Ich möchte auch einfach mehr Zeit für die Menschen haben, die die letzten Monate zu kurz gekommen sind und die ich sehr vermisse. Einfach mit den Menschen umgeben, dir mir gut tun und denen ich gut tun möchte. So schön auch Zeit alleine sein kann, aber zusammen etwas erleben ist doch auch sehr schön. Deshalb hoffe ich, dass ich 2017, in meinem Startjahr der Selbstbestimmung, den Grundstein für all diese Wünsche, Hoffnungen und Ziele legen kann und nächstes Jahr um diese Zeit einen Jahresrückblick verfassen kann, der voller Stolz verkünden kann, dass das Jahr auch davon durchzogen war, davon geleitet und mich gestärkt hat.

„Ich erkläre dieses Jahr zum Jahr (des)…“ Blogposts

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Im Rahmen einer Blogparade habe ich dazu aufgerufen, einen Beitrag zum Thema „Ich erkläre dieses Jahr zum Jahr (des)…“ zu schreiben.  In diesem Beitrag sollte darüber geschrieben werden, welche speziellen Wünsche und Ziele ihr für das neue Jahr 2017 habt. Welchen Weg ihr gehen wollt und wo dieser euch hinführen soll und wie ihr generell euer Jahr gestalten wollt. In diesem Post habe ich nun die „eingesendeten“ Artikel gesammelt, die an der Blogparade teilgenommen haben.

Ich freue mich darüber, dass die Blogparade so guten Anklang gefunden hat und noch mehr freue ich mich über die tollen, individuellen und inspirierenden Posts die im Rahmen der Blogparade entstanden sind. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben ❤

  • Elena  von Das Vintagemädchen stellt in ihrem Post ihr Wunschliste Projekt für 2017 vor.
  • Julia  von Kleines Mädchen und große Welt erklärt das Jahr 2017 zum Jahr des Sparens
  • Lexa von Lexas Leben erklärt das Jahr 2017 zum Jahr der Stabilität
  • Josef spricht in seinem Artikel darüber, wie man seine Vorsätze für das neue Jahr umsetzen kann
  • Elena von Elli-Ginger erklärt das Jahr 2017 zum Jahr der Hoffnung
  • Susanne von Jubeki erklärt ihr Jahr zum Jahr des Weiterkommens
  • Arleta erklärt in ihrem Post, warum Neujahrsvorsätze scheitern
  • Hans Jürgen Lahann von Kraft der Seele erklärt das neue Jahr zum Jahr der Langsamkeit
  • Karin erklärt auf ihrem Blog das neue Jahr zum Jahr des Neubeginns
  • Swantje erklärt auf ihrem Blog das neue Jahr zum Jahr der Online Kongresse
  • Cordula erklärt auf ihrem Blog das neue Jahr zum Jahr des Rosen Hall Manor Roman Projekts
  • Und ich habe auch einen Post veröffentlicht, in dem ich das Jahr 2017 zum Jahr der Selbstbestimmung erklärt habe

 

 

Langsam kommt der Winter

Es stimmt, manchmal entstehen spontan die tollsten Dinge! Wie ich euch in einem früheren Post Dunkelkammeroptimierung verraten habe, wollte ich mir einen lang ersehnten Wunsch erfüllen und mir eine Spiegelreflexkamera kaufen. Und das habe ich noch vor Silvester getan, da ich es nicht mehr länger abwarten konnte. Ich habe mich direkt in die Kamera verliebt und in das Photographieren mit ihr!

Ich bin vor Silvester noch zu meinem Vater gereist, eigentlich um mein Auto abzuholen, und da er genau wie ich eine Leidenschaft für Photographie hegt, habe ich die Kamera spontan eingepackt. Ich bin in Offenbach mit blauem Himmel und Sonnenschein gestartet und dann zwei Stunden später im frostigen, vernebelten Westerwald gelandet. Schon im Zug wünschte ich mir draußen zu sein und zu photographieren. Als ich dann meinem Vater die Canon EOS 80D voller Stolz zeigte, beschlossen wir eine kleine Tour durch den direkt angrenzenden Wald zu machen, da ich eh sehr gerne die Natur photographiere und die angefröstelte, nebelige Landschaft eine tolle Kulisse darbietet.

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Tschüss 2016!

Heute um Mitternacht klopft das Jahr 2017 diesem Jahr auf die Schulter und löst es ab. Ob es ein wohlwollendes Klopfen oder doch eher ein sarkastisches ist, ist bei jedem etwas anders zu sehen. Ich freue mich auf das kommende Jahr und wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ich werde den Start von 2017 auf der Arbeit verbringen und mir das Feuerwerk über Wiesbaden auf dem Dach anschauen, bevor es dann heißt „Türen auf“. Lange war ich hin und her gerissen, ob ich es bereue an diesem Abend zu arbeiten, aber oft ist es so, dass man viel zu große Erwartungen an die Silvesternacht hat und man oft enttäuscht ist. So habe ich so gut wie keine Erwartungen, außer dass die Schicht bitte nicht all zu unangenehm werden wird. Aber es ist auch ganz lustig anderen Leuten beim Feiern zu zusehen und dafür zu sorgen, dass sie den Abend genießen können.

Ich habe gestern meine neue Spiegelreflexkamera ausprobiert und bin mit meinem Vater auf kleine Phototour gegangen. Es war übertrieben frostig, nebelig und kalt,  zumindest für eine Frostbeule wie mich, aber es war perfekt als Kulisse zum fotografieren. Und ich bin ganz verliebt in die Bilder, die dabei entstanden sind. Zu diesem Phototag werde ich im neuen Jahr einen separaten Post hochladen. Aber hier schon mal ein Bild als kleinen Vorgeschmack.

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Ich werde nun gleich auf die Arbeit fahren und mit meinen Kollegen alles vorbereiten, um dann mit ihnen ins neue Jahr zu kommen, bevor es für uns heißt „Licht aus! Türen auf!“.  Prost Neujahr! 

Wie verbringt ihr Silvester? Gemütlich zuhause oder mit Freunden auf Partysafari? Oder teilt ihr mein „Schicksal“ und arbeitet?

Mein Wort für 2017

tellyventure_blogparade_mein-wort-fu%cc%88r-2017Ich habe euch ja vor Weihnachten eine Art Jahresrückblick mit ‚Mein Jahr, meine Gedanken 2016‘ präsentiert und euch grob von meinem Jahr erzählt. Aus meinem Gedankenrückblick konnte man schon etwas herauslesen, was mich an diesem Jahr gestört hat. Daher ist es nicht ganz verwunderlich welches Wort ich mir für Mein Wort für 2017 im Rahmen der Blogparade von Tellyventure.

Tellyventure rief auf, das nächste Jahr mit einem Wort zu beschreiben und dieses Wort als Leitfaden für das gesamte Jahr 2017 zu nutzen. Die Idee gefällt mir sehr, da ich mir schon viele Gedanken darüber gemacht habe, wie ich mein nächstes Jahr gestalten möchte. Ich habe selbst eine Blogparade für das neue Jahr ins Leben gerufen → Ich erkläre dieses Jahr zum Jahr (des)….

Ich hatte das Gefühl das letzte Jahr ständig nur irgendwelche To Do’s abzuarbeiten, die zwar nötig waren, aber mir stets von Außen auferlegt worden sind. Natürlich läuft es irgendwie so, dass man viele Sachen einfach für Beruf, Studium und Co. erledigen muss, aber ich habe mich stets gefragt „Und was bringt mir das?“ oder „Wieso muss ich das nun tun?“. Ich habe mich einfach fremdbestimmt gefühlt, wie eine Art Arbeiterdrohne, die einfach das macht, was sie tun soll. Aber genau dieses Gefühl möchte ich im nächsten Jahr nicht haben, daher ist mein Wort für 2017 Selbstbestimmung.

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Ich möchte mehr selbst bestimmen, was ich tue oder wieso ich etwas tue. Ich möchte mein Leben selbst mehr lenken und auch Sachen einfach von mir fernhalten, die mir nicht gut tun. Ich möchte diese typischen To Do’s reduzieren und meine Prioritäten anders setzen. Ich möchte 2017 mehr selbst gestalten und anfangen auch mehr Nein zu sagen. Und dafür mehr Ja zu mir selbst! Ich denke, dass bestimmt Einige etwas in ihrem Leben ändern möchten, dafür müssen wir aber auch etwas an uns arbeiten und uns stärken. Wir müssen für uns entscheiden, was wir ändern wollen und an dem Wie arbeiten.

Wir haben unser Jahr 2017 zu einem großen Teil selbst in der Hand und können heute starten, die Eckpunkte dafür festzulegen. Natürlich hat das Schicksal immer etwas für uns parat, womit wir nicht rechnen, aber wenn wir versuchen uns ein starkes Fundament selbst zu erbauen und selbst bestimmen auf wie vielen Eckpfeilern wir es erbauen, können wir dafür sorgen, dass wir nicht all zu schnell komplett erschüttert werden.

Wie genau die Selbstbestimmung aussehen wird und wie sich das in meinem Jahr 2017 hoffentlich widerspiegeln wird, werde ich noch genauer definieren und mir weitere Gedanken dazu machen, die ich euch dann Anfang 2017 hier auf dem Gedankenraum präsentieren werde.